
Am 16. Juli 2001 errang Andre Rumpff beim Vogelschießen des St.-Sebastianus-Schützenvereins Olpe mit dem 103. Schuss die Königswürde. In einem packenden und hart umkämpften Wettbewerb setzte sich der damalige Vertriebsleiter – heute Geschäftsführer von Adels-Contact in Bergisch Gladbach – gegen acht weitere Mitbewerber durch und wurde unter großem Jubel zum neuen Schützenkönig ausgerufen.
Zu seiner Königin erkor er seine Freundin Isabel Fertmann, damals 26 Jahre alt und als Krankenschwester tätig. Das junge Königspaar begeisterte die Schützenfamilie und die zahlreichen Festgäste insbesondere bei der traditionellen Polonaise und prägte ein Schützenfest, das in den Zeitungsberichten als „packend, hart und spannend“ beschrieben wurde.
Auch das Königsjahr 2001/2002 hielt einige besondere Ereignisse bereit: Erstmals konnte der Hofstaat am Montag im Pavillon feiern – der Beginn einer bis heute gepflegten Tradition. Zudem fiel die Einführung des Euro in das Königsjahr, was sich im Ordensmotiv widerspiegelte. Die Anschläge vom 11. September 2001 sorgten zugleich für nachdenkliche Momente. Zu den besonderen Höhepunkten zählte außerdem die Musikbestellung in Minsk, an der eine große Olper Abordnung teilnahm – aus heutiger Sicht ein außergewöhnliches Erlebnis.
25 Jahre später blickt das Jubelkönigspaar auf ein unvergessliches Schützenjahr zurück, das nicht nur durch einen spannenden Kampf um die Königswürde, sondern auch durch zahlreiche besondere Ereignisse und eine außergewöhnliche Regentschaft in Erinnerung geblieben ist.
Vergangen aber unvergessen. Der Orden zeigt den jubelnden König, eine deutsche Mark (Euroumstellung) und die Skyline von New York (Terroranschlag v. 11.9.01)














