Infor­ma­tio­nen

Olper Schüt­zen­fest:
17. — 20. Juli 2026

Olper Schützenkönig 2025 Dr. Norbert Seyfert

Schüt­zen­kö­nig

Dr. Nor­bert Seyfert
1976_2tif

Jubel­kö­ni­ge

25, 40 & 50 Jahre
bild-bg-gebmuskorps-appell

Fest­mu­sik

Gebirgs­mu­sik­korps der Bundeswehr
Stephan Neuhaus - Königspolonaise

Fest­ab­lauf

Über­blick
Olper Schuetzenfest - Bundeswehr

Zug­fol­ge

Schüt­zen­fest­zug
Hashtag Bandfoto 2025

Tanz­mu­sik

#HASHTAG Par­ty­band
Simply Live - Bild12

Tanz­mu­sik

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Ümmerich

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Bei­trä­ge & Abholung
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Bus­fahr­plan

Zum/Ab Schüt­zen­platz
Ein­tritts­prei­se 2025
Tag
3‑Tageskarte 35 EUR
3‑Tageskarte (bis 21 Jahre) 17,50 EUR
Sams­tag 12 EUR
Sonn­tag 12 EUR
Mon­tag Vormittag 15 EUR
Mon­tag Nach­mit­tag  & Abend 13 EUR
Bier­preis 2026

2026 beträgt der Bier­preis für ein 0,25-Liter-Glas Bier 2,50 Euro. Bier­mar­ken sind auf dem Ümme­rich erhältlich. 

Fra­gen & Antworten
Kon­takt
Wäh­rend des Schüt­zen­fests: Spre­chen Sie ein Mit­glied des Vor­stands direkt an. Vor und nach dem Schüt­zen­fest: Kon­tak­tie­ren Sie den Ver­ein hier.
Gruß­wort
Mayor Andreas Roll

Lie­be Schüt­zen­brü­der, lie­be Schützenschwestern,

auch in die­sem Jahr möch­te ich das Gruß­wort dazu nut­zen, den Ablauf des Schüt­zen­fes­tes aus einer beson­de­ren Per­spek­ti­ve zu beschreiben.

Vor dem Schüt­zen­fest wer­den vie­le Fra­gen gestellt, und die bei­den häu­figs­ten Fra­gen lau­ten „Wer schießt am Mon­tag den Vogel?“ und „Wie wird Schüt­zen­fest das  Wetter?“.

Nun, die erst­ge­nann­te Fra­ge kann der eine oder ande­re Schüt­zen­bru­der am bes­ten selbst beant­wor­ten, für die zwei­te Fra­ge konn­te ich exklu­siv unse­ren Wet­ter­gott befra­gen. Aus­zü­ge aus unse­rem klei­nen Inter­view darf ich nach­fol­gend skiz­zie­ren: So, der Herr Major möch­te also wis­sen, wie das Wet­ter wird – na ja, ich las­se mir da eigent­lich unger­ne in die Kar­ten gucken, aber für die Olper mache ich mal eine Ausnahme:

Am Frei­tag­nach­mit­tag ist ja ab 15 Uhr der Senio­ren­nach­mit­tag. „Kein Kreis­lauf­wet­ter“ hat mir mein Chef gesagt, damit sich die Senio­ren auf dem  Ümme­rich wohl füh­len, der Kuchen von der Bäcke­rei Zin­ke beson­ders lecker schmeckt und die jun­gen Musi­ke­rin­nen und Musi­ker der bei­den Jugend­or­ches­ter  des Musik­zugs der Feu­er­wehr Olpe schö­ne Kon­zer­te spie­len können.

Um 18 Uhr soll­te es dann idea­ler­wei­se auch tro­cken sein, wenn die Fah­ne auf dem  Dach gehisst und das Schüt­zen­fest­wo­chen­en­de offi­zi­ell eröff­net wird. Mal sehen, was sich da machen lässt – da hab´ ich mich ja vor eini­gen Jah­ren mal so rich­tig ausgetobt…

Am Sams­tag um 12:30 Uhr wird dann die Musik am „Alten Bahn­hof“ abge­holt. Ich hab´ mich da gera­de mal umge­schaut: Die Ecke sieht ja ganz anders aus als im Vor­jahr – ich ver­ste­he nur noch Bahn­hof. Ich glau­be, da las­se ich es bes­ser auch  nicht reg­nen, da gibt es ja nix mehr zum Unter­stel­len, der gan­ze Bereich ist ja so blank wie der Major unter sei­ner Kappe…

Um 15 Uhr heißt es dann „Antre­ten auf dem Markt­platz“. Die Fest­mu­sik, das Gebirgs­mu­sik­korps der Bun­des­wehr aus Gar­misch-Par­ten­kir­chen, ist ja eigent­lich alle alpi­nen Wet­ter­la­gen gewohnt, aber da ste­hen ja dann auch noch wei­te­re Musik­ver­ei­ne und Spiel­manns­zü­ge, fast tau­send Schüt­zen und jede Men­ge  Besu­cher. Ich glau­be, ich mache das ein­fach so: Wenn die Schüt­zen­brü­der ordent­lich in Reih und Glied antre­ten und die Zuschau­er eini­ger­ma­ßen ruhig sind, um den Ehrun­gen von gleich drei Jubel­kö­ni­gen zu lau­schen, las­se ich die Son­ne schei­nen – ansons­ten donnert´s!

Ich habe gehört, dass auch in die­sem Jahr Poli­tik und Geist­lich­keit ihre Ständ­chen wie­der gemein­sam in Emp­fang neh­men, also am Rat­haus – das steht ja noch – und am Alten Pas­to­rat am Markt­platz. Der Fest­zug ist also wie­der kna­ckig kurz und es gibt eigent­lich kei­nen Grund, aus dem Zug aus­zu­tre­ten. Wir kön­nen es ja so machen: Die Schüt­zen­brü­der las­sen ihre Kor­po­ral­schaf­ten nicht im Regen ste­hen  und ich Euch nicht – Einverstanden?

Auf dem Ümme­rich ange­kom­men, gibt es zwar eigent­lich für alle genü­gend Mög­lich­kei­ten, sich irgend­wo unter­zu­stel­len, aber viel schö­ner ist doch das  aus­ge­las­se­ne Fei­ern auf den Ter­ras­sen und auf der Tanz­flä­che – und die vier neu­en Lin­den rund um die alte Vogel­stan­ge hat die Bau­kom­mis­si­on auch schon genug gewäs­sert. Und die neu­en Sitz­ge­le­gen­hei­ten beim Römer­tör­chen sehen bei 
Son­nen­schein noch bes­ser aus.

Zu einem schö­nen Schüt­zen­fest­sonn­tag gehört natür­lich auch Sonn­tags­wet­ter. In die­sem Jahr wer­den ab 10:00 Uhr gleich drei Jubel­kö­ni­ge geehrt, dar­un­ter Die­ter Kraft als 60jähriger Jubel­kö­nig – das hat es in der Ver­eins­ge­schich­te noch nicht gege­ben. Den Ehrun­gen schließt sich dann ab 11:45 Uhr das Kon­zert der Fest­mu­sik und der Früh­schop­pen auf dem Markt­platz an. Der Diri­gent des Gebirgs­mu­sik­korps, Major Rudolf Piehl­may­er, hat mich gebe­ten, die Alp­hör­ner auch in die­sem Jahr nicht nass wer­den zu las­sen – und Befehl ist schließ­lich Befehl, oder?

Nach­mit­tags um 15 Uhr beginnt dann der gro­ße Fest­zug mit Drei­fach­zug. Im ver­gan­ge­nen Jahr hab´ ich da ein paar schwar­ze Wol­ken vor­bei­zie­hen las­sen. Eigent­lich woll­te ich damit nur ein wenig spie­len, aber kurz vor der Polo­nai­se um 19 Uhr ist mir eine Wol­ke dann ein wenig inkon­ti­nent gewor­den – dass soll­te mir in 
die­sem Jahr nicht passieren.

Am Mon­tag­mor­gen geht es dann für die Früh­auf­ste­her um 7 Uhr zum Major in die Lin­den­hardt und von dort aus zur Schüt­zen­mes­se in die Mar­ti­nus­kir­che, die um 8 Uhr beginnt. In mei­ner Check­lis­te steht: Ruhig etwas küh­ler, damit die Schüt­zen­brü­der wach wer­den, aber kein Regen, damit die Sak­kos der 
Königs­aspi­ran­ten tro­cken bleiben.

Um 10 Uhr beginnt dann das Vogel­schie­ßen, wel­ches auch in die­sem Jahr wie­der live im Inter­net über­tra­gen und für die Inter­net­be­su­cher von den Her­ren Alt­ma­jo­ren Paul Imhäu­ser und Peter Lie­se fach­kun­dig mode­riert wird. Aber noch viel schö­ner und span­nen­der ist es natür­lich live, daher wur­de ich auch hier um gutes Wet­ter gebe­ten – auch, damit der anschlie­ßen­de Rot­wein­tisch auf den Ter­ras­sen unter den Lin­den statt­fin­den kann.

Wenn alle Hän­de geschüt­telt sind und der neue Schüt­zen­kö­nig sei­ne Ständ­chen erhal­ten hat, fin­det die Königs­pro­kla­ma­ti­on auf dem Tanz­bo­den statt. 

Der neue Schüt­zen­kö­nig wird dann, wie schon im Vor­jahr, vom Schüt­zen­platz aus an das Alte Pas­to­rat am Markt­platz gebracht. Dort wird an den Tagen zuvor auch stets der amtie­ren­de Schüt­zen­kö­nig Dr. Nor­bert Sey­fert für die Fest­zü­ge abgeholt.

Der Fest­zug am Mon­tag­nach­mit­tag ist schön kurz und die klei­ne Unter­bre­chung von den Fei­er­lich­kei­ten auf dem Ümme­rich tut rich­tig gut – denn es geht ja um 16 Uhr direkt mit dem neu­en Schüt­zen­kö­nig und der Fah­ne wie­der hin­auf auf den Ümme­rich. Wer sich die­se klei­ne Pau­se gönnt, hat meist mehr vom Montagabend.

Wäh­rend am Sams­tag- und Sonn­tag­abend wie­der die Par­ty­band Hash­tag spielt, gibt es am Mon­tag­abend eine Pre­mie­re: Erst­mals spielt eine hei­mi­sche Tanz­band auf, in die­sem Jahr die Band Sim­ply Live, die Cover- und Tanz­band des Musik­ver­eins Neu­enkle­us­heim. Da wird beim Tan­zen sicher ordent­lich geschwitzt, also ist auch abends kein Regen notwendig.

Um 1:30 mar­schiert dann der letz­te Nacht­zug für die­ses Jahr los. Nach dem fei­er­li­chen „Gebet am Kump“ wird dann das neue Königs­paar am Alten Pas­to­rat „abge­lie­fert“ und das Gebirgs­mu­sik­korps aus Gar­misch spielt noch ein Ständ­chen für das Königs­paar, bis es dann wie­der „ins Stä­de­le hin­aus“ geht. Zu die­sem schö­nen Abschluss soll­te ich doch auch noch gutes Wet­ter hin­be­kom­men – ich will mal mit dem Chef sprechen…Soweit unser „Wet­ter­gott“.


Lie­be Schüt­zen­brü­der, lie­be Schüt­zen­schwes­tern, lie­be Festgäste,

unser Schüt­zen­fest schafft Gemein­schaft, ver­mit­telt Wer­te wie Respekt, Fair­ness, Zusam­men­halt und Nach­bar­schaft. Es wer­den Tra­di­tio­nen gepflegt und das Mit­ein­an­der in Olpe stabilisiert.

All das scheint mir in der aktu­el­len Welt­la­ge beson­ders wich­tig. Fei­ern Sie also kräf­tig mit, tref­fen alte und neue Bekann­te, ver­ges­sen ihre Sor­gen für den Moment und genie­ßen eine Aus­zeit von die­ser so unru­hi­gen Welt.

Allen, die aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht dabei sein kön­nen, wün­sche ich auf die­sem Wege „Gute Besserung“.

Dem Königs­paar Dr. Nor­bert und Elke Sey­fert sowie unse­rem 60jährigen Jubel­kö­nig Die­ter Kraft, unse­rer 50jährigen Jubel­kö­ni­gin Ger­da Har­nisch­ma­cher, unse­rem 40jährigen Jubel­kö­nigs­paar Hans und Bir­git Bicher und unse­rem 25jährigen Jubel­kö­nigs­paar And­re Rumpff und Isa­bel Fert­mann wün­sche ich ein unver­gess­li­ches Schüt­zen­fest, eben­so natür­lich am Mon­tag den begeis­ter­ten Nach­fol­gern unse­res amtie­ren­den Königspaars!

Ihr/Euer Schüt­zen­ma­jor Andre­as Roll