Olper Schützenfest:
17. — 20. Juli 2026

Schützenkönig
Dr. Norbert Seyfert
Jubelkönige
25, 40 & 50 Jahre
Festmusik
Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr
Festablauf
Überblick
Zugfolge
Schützenfestzug
Tanzmusik
#HASHTAG Partyband
Tanzmusik
SIMPLY LIVE
Mitgliedskarten
Beiträge & Abholung
Busfahrplan
Zum/Ab Schützenplatz| Tag | |
|---|---|
| 3‑Tageskarte | 35 EUR |
| 3‑Tageskarte (bis 21 Jahre) | 17,50 EUR |
| Samstag | 12 EUR |
| Sonntag | 12 EUR |
| Montag Vormittag | 15 EUR |
| Montag Nachmittag & Abend | 13 EUR |
2026 beträgt der Bierpreis für ein 0,25-Liter-Glas Bier 2,50 Euro. Biermarken sind auf dem Ümmerich erhältlich.

Liebe Schützenbrüder, liebe Schützenschwestern,
auch in diesem Jahr möchte ich das Grußwort dazu nutzen, den Ablauf des Schützenfestes aus einer besonderen Perspektive zu beschreiben.
Vor dem Schützenfest werden viele Fragen gestellt, und die beiden häufigsten Fragen lauten „Wer schießt am Montag den Vogel?“ und „Wie wird Schützenfest das Wetter?“.
Nun, die erstgenannte Frage kann der eine oder andere Schützenbruder am besten selbst beantworten, für die zweite Frage konnte ich exklusiv unseren Wettergott befragen. Auszüge aus unserem kleinen Interview darf ich nachfolgend skizzieren: So, der Herr Major möchte also wissen, wie das Wetter wird – na ja, ich lasse mir da eigentlich ungerne in die Karten gucken, aber für die Olper mache ich mal eine Ausnahme:
Am Freitagnachmittag ist ja ab 15 Uhr der Seniorennachmittag. „Kein Kreislaufwetter“ hat mir mein Chef gesagt, damit sich die Senioren auf dem Ümmerich wohl fühlen, der Kuchen von der Bäckerei Zinke besonders lecker schmeckt und die jungen Musikerinnen und Musiker der beiden Jugendorchester des Musikzugs der Feuerwehr Olpe schöne Konzerte spielen können.
Um 18 Uhr sollte es dann idealerweise auch trocken sein, wenn die Fahne auf dem Dach gehisst und das Schützenfestwochenende offiziell eröffnet wird. Mal sehen, was sich da machen lässt – da hab´ ich mich ja vor einigen Jahren mal so richtig ausgetobt…
Am Samstag um 12:30 Uhr wird dann die Musik am „Alten Bahnhof“ abgeholt. Ich hab´ mich da gerade mal umgeschaut: Die Ecke sieht ja ganz anders aus als im Vorjahr – ich verstehe nur noch Bahnhof. Ich glaube, da lasse ich es besser auch nicht regnen, da gibt es ja nix mehr zum Unterstellen, der ganze Bereich ist ja so blank wie der Major unter seiner Kappe…
Um 15 Uhr heißt es dann „Antreten auf dem Marktplatz“. Die Festmusik, das Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr aus Garmisch-Partenkirchen, ist ja eigentlich alle alpinen Wetterlagen gewohnt, aber da stehen ja dann auch noch weitere Musikvereine und Spielmannszüge, fast tausend Schützen und jede Menge Besucher. Ich glaube, ich mache das einfach so: Wenn die Schützenbrüder ordentlich in Reih und Glied antreten und die Zuschauer einigermaßen ruhig sind, um den Ehrungen von gleich drei Jubelkönigen zu lauschen, lasse ich die Sonne scheinen – ansonsten donnert´s!
Ich habe gehört, dass auch in diesem Jahr Politik und Geistlichkeit ihre Ständchen wieder gemeinsam in Empfang nehmen, also am Rathaus – das steht ja noch – und am Alten Pastorat am Marktplatz. Der Festzug ist also wieder knackig kurz und es gibt eigentlich keinen Grund, aus dem Zug auszutreten. Wir können es ja so machen: Die Schützenbrüder lassen ihre Korporalschaften nicht im Regen stehen und ich Euch nicht – Einverstanden?
Auf dem Ümmerich angekommen, gibt es zwar eigentlich für alle genügend Möglichkeiten, sich irgendwo unterzustellen, aber viel schöner ist doch das ausgelassene Feiern auf den Terrassen und auf der Tanzfläche – und die vier neuen Linden rund um die alte Vogelstange hat die Baukommission auch schon genug gewässert. Und die neuen Sitzgelegenheiten beim Römertörchen sehen bei
Sonnenschein noch besser aus.
Zu einem schönen Schützenfestsonntag gehört natürlich auch Sonntagswetter. In diesem Jahr werden ab 10:00 Uhr gleich drei Jubelkönige geehrt, darunter Dieter Kraft als 60jähriger Jubelkönig – das hat es in der Vereinsgeschichte noch nicht gegeben. Den Ehrungen schließt sich dann ab 11:45 Uhr das Konzert der Festmusik und der Frühschoppen auf dem Marktplatz an. Der Dirigent des Gebirgsmusikkorps, Major Rudolf Piehlmayer, hat mich gebeten, die Alphörner auch in diesem Jahr nicht nass werden zu lassen – und Befehl ist schließlich Befehl, oder?
Nachmittags um 15 Uhr beginnt dann der große Festzug mit Dreifachzug. Im vergangenen Jahr hab´ ich da ein paar schwarze Wolken vorbeiziehen lassen. Eigentlich wollte ich damit nur ein wenig spielen, aber kurz vor der Polonaise um 19 Uhr ist mir eine Wolke dann ein wenig inkontinent geworden – dass sollte mir in
diesem Jahr nicht passieren.
Am Montagmorgen geht es dann für die Frühaufsteher um 7 Uhr zum Major in die Lindenhardt und von dort aus zur Schützenmesse in die Martinuskirche, die um 8 Uhr beginnt. In meiner Checkliste steht: Ruhig etwas kühler, damit die Schützenbrüder wach werden, aber kein Regen, damit die Sakkos der
Königsaspiranten trocken bleiben.
Um 10 Uhr beginnt dann das Vogelschießen, welches auch in diesem Jahr wieder live im Internet übertragen und für die Internetbesucher von den Herren Altmajoren Paul Imhäuser und Peter Liese fachkundig moderiert wird. Aber noch viel schöner und spannender ist es natürlich live, daher wurde ich auch hier um gutes Wetter gebeten – auch, damit der anschließende Rotweintisch auf den Terrassen unter den Linden stattfinden kann.
Wenn alle Hände geschüttelt sind und der neue Schützenkönig seine Ständchen erhalten hat, findet die Königsproklamation auf dem Tanzboden statt.
Der neue Schützenkönig wird dann, wie schon im Vorjahr, vom Schützenplatz aus an das Alte Pastorat am Marktplatz gebracht. Dort wird an den Tagen zuvor auch stets der amtierende Schützenkönig Dr. Norbert Seyfert für die Festzüge abgeholt.
Der Festzug am Montagnachmittag ist schön kurz und die kleine Unterbrechung von den Feierlichkeiten auf dem Ümmerich tut richtig gut – denn es geht ja um 16 Uhr direkt mit dem neuen Schützenkönig und der Fahne wieder hinauf auf den Ümmerich. Wer sich diese kleine Pause gönnt, hat meist mehr vom Montagabend.
Während am Samstag- und Sonntagabend wieder die Partyband Hashtag spielt, gibt es am Montagabend eine Premiere: Erstmals spielt eine heimische Tanzband auf, in diesem Jahr die Band Simply Live, die Cover- und Tanzband des Musikvereins Neuenkleusheim. Da wird beim Tanzen sicher ordentlich geschwitzt, also ist auch abends kein Regen notwendig.
Um 1:30 marschiert dann der letzte Nachtzug für dieses Jahr los. Nach dem feierlichen „Gebet am Kump“ wird dann das neue Königspaar am Alten Pastorat „abgeliefert“ und das Gebirgsmusikkorps aus Garmisch spielt noch ein Ständchen für das Königspaar, bis es dann wieder „ins Städele hinaus“ geht. Zu diesem schönen Abschluss sollte ich doch auch noch gutes Wetter hinbekommen – ich will mal mit dem Chef sprechen…Soweit unser „Wettergott“.
Liebe Schützenbrüder, liebe Schützenschwestern, liebe Festgäste,
unser Schützenfest schafft Gemeinschaft, vermittelt Werte wie Respekt, Fairness, Zusammenhalt und Nachbarschaft. Es werden Traditionen gepflegt und das Miteinander in Olpe stabilisiert.
All das scheint mir in der aktuellen Weltlage besonders wichtig. Feiern Sie also kräftig mit, treffen alte und neue Bekannte, vergessen ihre Sorgen für den Moment und genießen eine Auszeit von dieser so unruhigen Welt.
Allen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein können, wünsche ich auf diesem Wege „Gute Besserung“.
Dem Königspaar Dr. Norbert und Elke Seyfert sowie unserem 60jährigen Jubelkönig Dieter Kraft, unserer 50jährigen Jubelkönigin Gerda Harnischmacher, unserem 40jährigen Jubelkönigspaar Hans und Birgit Bicher und unserem 25jährigen Jubelkönigspaar Andre Rumpff und Isabel Fertmann wünsche ich ein unvergessliches Schützenfest, ebenso natürlich am Montag den begeisterten Nachfolgern unseres amtierenden Königspaars!
Ihr/Euer Schützenmajor Andreas Roll



